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Brennstoffzelle

Brennstoffzelle, elektr. Stromquelle, in der durch elektrochem. Oxidation (›kalte Verbrennung‹) eines Brennstoffs chemische Energie direkt in elektrische Energie umgewandelt wird.

Funktion einer Brennstoffzelle

Brennstoffzellen bestehen aus zwei katalytisch wirksamen Elektroden aus Metall oder metallbeschichteter Kohle, zwischen denen sich ein stromleitender Stoff (Elektrolyt) befindet. In Umkehrung der klassischen Elektrolyse reagieren Wasserstoff (z. B. aus Erdgas) und Sauerstoff aus der Luft zu Wasser. Über die beiden Pole (Anode und Kathode) kann ein elektrischer Strom abgenommen werden. Dieser Gleichstrom läßt sich in Wechselstrom umwandeln und so nutzbar machen. Die beim Prozeß anfallende Reaktionswärme wird ebenfalls genutzt. Brennwert bei Heizgeräten z.B. Ölöfen die auf eine bestimmte Zeiteinheit bezogene Wärmemengenabgabe, angegeben in kJ/h bzw. kcal/h. Brennwert der (früher auch als Verbrennungswärme oder oberer Heizwert bezeichnete) Quotient aus der beim Verbrennen eines flüssigen oder festen Brennstoffs frei werdenden Wärmemenge und dem Gewicht (Masse) dieses Brennstoffs. Nebenbedingungen: Temperatur von Brennstoff und Verbrennungsprodukten bei 25ºC, gebildetes Wasser in flüssigem Zustand.