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Messung - eine Methode zur Kostenkontrolle


Die Erfassung Ihres Energieverbrauchs dient nicht allein der Abrechnung mit Ihrem Energieanbieter, sondern bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zum effizienten Einsatz von Energie und zur Optimierung Ihrer Energiekosten.

Privat oder Gewerbe

In den meisten Fällen ist es günstiger, Gewerbestrom zu beziehen als Privatstrom. Allerdings gibt es auch eine kleine Zahl von Stadtwerken, die den Gewerbestrom zu schlechteren Konditionen anbieten als den Privatstrom. In so einem Fall ist es für kleinere Gewerbetreibende selbstverständlich günstiger, Privatstrom zu beziehen. Um unter diesen Umständen nicht den Überblick zu verlieren, prüft www.billig-strom.de für sie sämtliche Stromtarife unter Einbezug dieser Kontroversen, so dass sie als Kunde stets das günstigste Angebot von uns mitgeteilt bekommen. Achten Sie bei Ihrer Entscheidung darauf, dass die Stromanbieter bei dem Vertragsabschluss für Gewerbestrom oft nach einer Kopie des Gewerbescheins oder eines gewerblichen Mietvertrags fragen.

Auf welche Messwerte basieren die Angaben von www.billig-strom.de?

Die Preisangaben zu den verschiedenen Tarifen basieren auf der Addition unterschiedlicher Preisbestandteile. Mithilfe des Tarifrechners lässt sich die Summe der Kosten ermitteln, die bei der Wahl eines bestimmten Tarifes anfallen. Diese Daten beruhen auf der Preisgestaltung des Anbieters und den anfallenden Messkosten bei der Auslese der Leistungsdaten am Zähler. Auf diese Weise wird es dem Kunden leicht gemacht, sich ein Bild über die tatsächlichen möglichen Einsparungen zu verschaffen.

Was ist der Unterschied zwischen Tag- und Nachtstrom?

Viele Anbieter unterscheiden in ihren Tarifen zwischen Tag- und Nachtstrom. Dabei ist der Preis pro kW/h beim Nachtstrom in der Regel günstiger, da er nur zur Nebenzeit zwischen 22 und 6 Uhr angeboten wird. In diesem Zeitraum ist die Stromnachfrage deutlich geringer als tagsüber, wodurch sich der niedrigere Preis erklären lässt. Falls sie als Gewerbetreibender einen relativ hohen Stromverbrauch zur Nebenzeit haben, empfiehlt sich durchaus ein Zähler, der zwischen diesen beiden Perioden unterscheidet und daher über zwei Zahlenangaben verfügt. Für die Ermittlung eines korrekten Angebotes ist die Angabe, ob sie einen normalen Zähler oder einen, der zwischen Tag- und Nachtstrom unterscheidet, besitzen in sofern wichtig, das sich nur dann der potentielle Strompreis korrekt ermitteln lässt. Dazu ist ebenfalls eine Angabe nötig, wie viel Strom sie prozentual in der Nebenzeit gebrauchen.

Erfassungstechnik

Der Stromzähler ist ein Messgerät zur Erfassung gelieferter oder genutzter elektrischer Energie. Die in Haushalten und bei kleinen Gewerbebetrieben verbreiteten Zähler zur Verbrauchsmessung können den im Stromnetz zum Beispiel bei 230 V (entsprechend 400 V zwischen den Phasen) bereitgestellten Wechselstrom, beziehungsweise Drehstrom, sowie die aktuell anliegende Spannung erfassen und ermitteln daraus durch Multiplikation und Integration nach der Zeit die genutzte Wirkenergie in Kilowattstunden. Neben den üblichen Haushaltsstromzählern 10 A (60 A) sind für gewerbliche Nutzung (Baustellen, Kirmes, etc.) noch Stromzähler mit 200 A verbreitet. Größere Ströme in der Industrie werden meist über sogenannte Messwandlerzähler gemessen. Diese Zähler werden zusammen mit Stromwandlern und ggf. Spannungswandlern installiert. Die Sekundärseite dieser Wandler haben im Allgemeinen 5 A Nennstrom bzw. 100 V Nennspannung, für die auch der Zähler ausgelegt ist. Die Wandlerfaktoren werden dann im Zähler oder bei der Abrechnung berücksichtigt. Einige Zähler können neben der Wirkenergie auch die aktuelle Wirkleistung anzeigen oder auch die Blindenergie in kvarh (vergleichbar kWh) erfassen. Manche moderne Zähler speichern Lastprofile oder haben Impulsausgänge zur Weiterverarbeitung der aktuellen Leistungswerte.

Blindstrommessung

Bei vielen stromverbrauchenden Geräten, die auf dem physikalischen Prinzip der elektrischen Induktion beruhen (z.B. Motoren, Transformatoren, Vorschaltgeräte, Induktionsöfen usw., also Spulen jeglicher Art) tritt aufgrund der Leitungsinduktivität und aufgrund der Vielzahl der induktiven Verbraucher ein "induktiver Blindstrom" auf. Insbesondere im Leerlauf von induktiven Verbrauchern ist dieser Anteil sehr hoch.Einen derartigen Strom möchte man reduzieren oder vermeiden, da er an den ohmschen Widerständen des Netzes eine Verlustleistung bewirkt und dadurch die Übertragungsverluste erhöht. Einfach gesprochen, man verschwendet durch Blindstrom Energie und stört das Stromnetz. Daher stellen die Energieanbieter Ihren Kunden die vom Blindstrom verursachte Blindarbeit ("Blindleistungsverbrauch") in Rechnung. Um derartige Kosten zu vermeiden, betreiben besonders Großabnehmer Einrichtungen zur Blindstromkompensation. Dies sind fest eingebaute oder automatisch zugeschaltete Kondensatoren (aktive Blindleistungsfilter), die einen kapazitiven Blindstrom aufnehmen, der dem üblicherweise induktiven Blindstrom der Verbraucher entgegengesetzt gerichtet ist und ihn im Idealfall genau aufhebt. Bei der Blindleistungskompensation (BLK), auch Blindstromkompensation genannt, wird in Wechselspannungsnetzen der Blindstrom und die damit verbundene Blindleistung von Verbrauchern (Verbrauchsmittel) reduziert.

Fernabfrage

Zur Fernabfrage des Verbrauchs werden elektronische Zähler über Datenschnittstellen per Fernabfrage vom Energieversorgungsunternehmen bzw. einer Gebäudeautomation ausgelesen. Als Datenschnittstellen kommen verschiedene Techniken zum Einsatz, z.B. Infrarot, GSM, S0-Schnittstelle, Power Line Carrier (PLC), etc.. In Zukunft sind auch Übertragungen mit ständigen Verbindungen über Internet (DSL) denkbar. Im Haushaltsbereich findet in Deutschland jedoch selten eine Fernabfrage statt. In Italien werden seit 2000 alle Zähler, auch im Haushaltsbereich, auf per PLC auslesbare Zähler umgestellt. In den USA wurden elektronische Haushaltszähler mit einem integrierten Relais entwickelt, was dem Energieversorger, neben der Fernauslesbarkeit, bei ausstehender Zahlung der Rechnung das ferngesteuerte Abschalten ermöglicht. Auch in Deutschland werden diese Zähler im Rahmen von Pilotversuchen bereits eingesetzt. Zur Fernsteuerung bzw. -auslesung kommunizieren diese über Power Line Carrier mit einem Datenkonzentrator, der z. B. über ein GSM-Modem (d. h. über das normale Mobilfunknetz) mit einem Steuerrechner kommuniziert.