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Biogastarife vergleichen

Mit dem Ökogasvergleich bietet sich ein Gastarifvergleich, der nur Ökogastarife berücksichtigt. Dies sind Gastarife, denen entweder eine Erzeugung aus regenerativen Energiequellen zugrunde liegt (Biogas), oder das besonders umweltschonend produziert, verbraucht und transportiert wurde (Klimagas).

Leider besteht aktuell noch kein reiner Biogasvergleich, so dass Sie beim unten stehenden Vergleich, der beides, Biogas und Klimagas, berücksichtigt, auf die Kennzeichnung achten müssen. In den Tarifdetails erfahren Sie dann mehr zu den Biogaskriterien und dem Anteil der regenerativen Energiegewinnung des Gases.

Mit der Entscheidung für Biogas aus teilweiser regenerativer Erzeugung fördern Sie nicht nur den Ausbau der regenerativen Biogas-Produktion, sondern können oft gegenüber Ihrem jetzigen Gasanbieter sehr viel Geld im Jahr sparen.

Die Versorgungsqualität bleibt aber wie gewohnt bestehen. Selbst physikalisch beziehen Sie das gleiche Gas wie zuvor - ähnlich wie beim Ökostrom wird das Biogas entsprechend als Ausgleich in das Gasnetz des lokalen Gasversorgers eingespeist. 

Achten Sie auf das Symbol für Biogas in der Ergebnisliste des Ökogasrechners


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Biogas – Energie aus regenerativen Quellen

Was ist Biogas?

Beim Biogas handelt es sich zumeist um ein Gasgemisch aus verschiedenen Gasanteilen. Hauptkomponente ist in der Regel Methan mit CO2, daneben ist in der Regel Wasserdampf, Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Wasserstoff, Stickstoff, aber auch Fettsäuren und Alkohole enthalten. Die Zusammensetzung hängt von dem Grundstoff der Gewinnung sowie vom jeweiligen Gewinnungsprozess ab. 

Wie wird Biogas hergestellt?

Grundstoffe für die Gewinnung von Biogas sind Bioabfall, Gülle, Klärschlamm, Fette oder Pflanzen, die in einen luftdicht verschlossenen Fermenter eingebracht werden. Dort entsteht durch biologische Umwandlungsprozesse das Biogas, das je nach Ausgangsstoff aus 40-75 % Methan, 25-55 % Kohlendioxid, bis zu 10 % Wasserdampf sowie darüber hinaus aus geringen Anteilen Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Ammoniak und Schwefelwasserstoff besteht. 

Wie trägt Biogas zu unserer Energieversorgung bei?

Biogas wird wegen der aufwendigen Umwandlungsprozesse in eine Standard-Gas derzeit nur teilweise in das allgemeine Gasnetz eingespeist, sondern vor allem zur dezentralen gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung in Blockheizkraftwerken genutzt (Kraft-Wärme-Kopplung). Dazu wird dem Gasgemisch der Wasserdampfanteil entzogen, entschwefelt und dannin einem Motor verbrannt. Dieser Motor treibt einen Generator an, der seinerseits Strom abgibt, welcher in das Stromnetz eingespeist wird. Die Wärme des Verbrennungsmotors sowie die Wärme der Abgase werden als weitere Energiequelle genutzt.Ein Teil der Wärme wird benötigt, um die Fermenter zu beheizen. Die weitere Wärme wird z.B. für die Gebäudeheizung von Wohnungen und Industrieanlagen sowie für die Warmwasserversorgung genutzt. Die Effektivität der Anlagen ist oft von einem dauerhaften Energiebedarf der versorgten Wärmeabnehmer der Biogasanlagen abhängig. Aufbereitetes Biogas kann daneben auch als Treibstoff für gasbetriebene Fahrzeuge genutzt werden.Schliesslich werden die Abfallstoffe der Biogaserzeugung als landwirtschaftliche Düngemittel verwendet. Sie sind chemisch weit weniger aggressiv als Rohgülle, die Stickstoffverfügbarkeit ist besser und der Geruch weniger intensiv.